zwischenwelt

Dienstag, 9. November 2004
hatte ich erwähnt,
dass ich mich fühle, als fehle mir mein rechter Arm, wenn Du nicht da bist?
Du musst mehr ausgehen. Ich übe derweil, wie es sich als Linkshänder lebt.

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Tortur des Zusammenlebens?
Sowas kann man auch nur behaupten, wenn man mal wieder nicht miteinander redet. :-)

Jeder tut sich das freiwillig an und jeder kann es auch freiwillig wieder beenden. Sei es, weil man es nicht mehr aushält, weil einem das Singleleben doch besser gefällt oder weil die ganze Welt danach schreit, doch endlich wieder normal zu werden. So normal, wie die, die sich Ihr Abendbrot an der Tanke kaufen und erst nach drei Tagen merken, dass die Uhren eine Stunde zurückgestellt wurden.

Das Leben verändert sich. Ich verändere mich. Und damit auch die Punkte, über die man sich streiten kann. Oft werden Sie nichtiger und es hat gar nichts mit dem Zusammenleben zu tun, daß man sich darüber streitet, sondern mit der eigenen Person. Man erwischt sich dabei, daß man lieber anders wäre, als in diesem Moment. Geht aber nicht, weil man sich selbst im Weg steht. Der andere, der den Anlaß liefert, ist nur Mittel zum Zweck.

Das Zusammenleben ist keine Tortur. Wir sind es. Manchmal.

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