Samstag, 11. Dezember 2004
Gemeinsamkeit
sputnik, 18:08h
Ich weiß nicht genau, was Gemeinsamkeit zwischen Menschen ausmacht. Der Wunsch ist wohl alles gleich (oder fast gleich) zu empfinden, zu bewerten. Wenn das dann mal nicht der Fall ist, ist man enttäuscht, besonders dann, wenn man ansonsten recht verwöhnt in diesem Bereich ist.
Ein kleine Episode aus meinem Leben von heute morgen: Ich wollte gerne auf den Trödelmarkt und ein paar Sachen (Baumschmuck, Kerzenleuchter etc) besorgen. Ich voller Elan und Wunschvorstellungen und er trabt die ganze Zeit nur hinter mir her. "Könnte das gut aussehen?" "Wollen wir das mitnehmen?" .... Ich bin frustriert und genervt von seinen "fehlenden" Reaktionen und beschließe, dass Trauerspiel zu beenden, denn so habe ich mir das nicht vorgestellt. Und dann setzt er dem ganzen die Krone auf, indem er für "sein" Weihnachten sehr wohl aktiv wird.
Wahrscheinlich hat er sich das so auch nicht vorgestellt; das weiß ich auch, aber es hilft mir nicht wirklich.
Ein kleine Episode aus meinem Leben von heute morgen: Ich wollte gerne auf den Trödelmarkt und ein paar Sachen (Baumschmuck, Kerzenleuchter etc) besorgen. Ich voller Elan und Wunschvorstellungen und er trabt die ganze Zeit nur hinter mir her. "Könnte das gut aussehen?" "Wollen wir das mitnehmen?" .... Ich bin frustriert und genervt von seinen "fehlenden" Reaktionen und beschließe, dass Trauerspiel zu beenden, denn so habe ich mir das nicht vorgestellt. Und dann setzt er dem ganzen die Krone auf, indem er für "sein" Weihnachten sehr wohl aktiv wird.
Wahrscheinlich hat er sich das so auch nicht vorgestellt; das weiß ich auch, aber es hilft mir nicht wirklich.
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Montag, 15. November 2004
Männer sind arme Schweine
caveman, 10:51h
Glaubst du wirklich, ein verliebter Typ handelt vorsätzlich gegen die Frau seiner Träume? Nie im Leben.
Männer lernen Wäsche aufzuhängen. Sie hängt immer falsch. Sie versuchen sich vorzustellen, wie das blaue Sofa ins Wohnzimmer passen könnte. Es gelingt Ihnen nicht. Sie ringen sich Emotionen ab. Es wirkt lächerlich. Sie trotten brav in den Blumenladen und stärken die Valentinstagindustrie. Der Strauß sei hässlich, dass müsse man(n) doch sehen. Mit einer Beziehung wartet er auch vergeblich auf die Stärkung seiner hellseherischen Fähigkeiten. Bisher nur rudimentär entwickelt, sind sie nun Teil der Grundversorgung der Frau an seiner Seite. Er scheitert so kläglich.
Männer versuchen immer, die Aufregung, die Emotionen zu verstehen. Es ist den bedauernswerten Emo-Krüppeln nicht gegeben. Deshalb und nur deshalb können Sie nach einem Streit auch gut schlafen. Es ist ihre eigene Unfähigkeit, mehr nicht.
Männer lernen Wäsche aufzuhängen. Sie hängt immer falsch. Sie versuchen sich vorzustellen, wie das blaue Sofa ins Wohnzimmer passen könnte. Es gelingt Ihnen nicht. Sie ringen sich Emotionen ab. Es wirkt lächerlich. Sie trotten brav in den Blumenladen und stärken die Valentinstagindustrie. Der Strauß sei hässlich, dass müsse man(n) doch sehen. Mit einer Beziehung wartet er auch vergeblich auf die Stärkung seiner hellseherischen Fähigkeiten. Bisher nur rudimentär entwickelt, sind sie nun Teil der Grundversorgung der Frau an seiner Seite. Er scheitert so kläglich.
Männer versuchen immer, die Aufregung, die Emotionen zu verstehen. Es ist den bedauernswerten Emo-Krüppeln nicht gegeben. Deshalb und nur deshalb können Sie nach einem Streit auch gut schlafen. Es ist ihre eigene Unfähigkeit, mehr nicht.
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Freitag, 12. November 2004
und er geht
sputnik, 23:34h
einfach ins Bett - und das obwohl wir doch Streit haben. Zum Kotzen. Und nur weil er weiß, dass morgen alles wieder gut ist. Typisch Mann; sie versucht zu erklären und er wartet ab und legt sich schlafen. Das ist frustrierend und schreit nach zerbrochenem Geschirr und "schwanz ab" von den Ärzten. ;-)
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freie liebe
sputnik, 23:25h
Ich mag am liebsten Geschichten, die weder einen Anfang noch ein Ende haben. Einfach eine Sequenz, einen Teil von, das gibt Raum für Phantasie. Es gibt Dinge, die benötigen eine Menge Raum. Es gibt Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse, Handlungen, die eine Menge Raum benötigen. Das Problem ist, sich diesen Raum zu verschaffen. Man muss sich Raum erkämpfen; manchmal auf grausige Art und Weise, durch Verletzen und durch verletzt werden; selten wird einem dieser Raum freiwillig zur Verfügung gestellt. Wenn man dann doch durch Zufall an so ein Phänomen gerät, ist man darüber erstmal sehr erschrocken. Das ist gegen die Regel. Ich für meine Teil, weiß gar nicht wie ich damit, mit dieser ungewohnten Freiheit, umgehen soll. Plötzlich muss man den gewohnten Kmapf aufgeben und kann sich entspannen. Aber wie ist das? Kann man lieben ohne Käfig? Desinteresse als Toleranz, Ignoranz als Freiheit, Gleichgültigkeit als Liebe; verkehrte Welt und doch, wenn man es umdreht, bekommt es Sinn. Ich muss dich nicht einsperren, um dir zu zeigen, dass du mir wichtig bist. Ich werde dir nicht misstrauen, um dir zu zeigen, dass ich mich für dich interessiere. ich werde keine Entscheidungen für dich treffen, nur um zu zeigen, dass wir eins sind. Diese Form der Liebe erfordert ein hohes Maß an Selbstvertrauen, Vertrauen in den anderen, das werten von völlig neuen Maßstäben. Ich weiß nicht, ob man das annehmen kann. Ich, die immer wollte, dass sich mein Leben in abstrakten Werten gestaltet, werde plötzlich mit so etwas konfrontiert und es macht mir Angst, weil es nicht so ist, wie ich es gelernt habe. Das entspricht nicht meiner "gelernten" Form einer Beziehung. Es ist schwer. Ich genieße es aus vollen Zügen und es macht mir Angst. Und manchmal kann ich es nicht begreifen. und muss treten. Sei nicht bös.
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Dienstag, 9. November 2004
hatte ich erwähnt,
caveman, 00:33h
dass ich mich fühle, als fehle mir mein rechter Arm, wenn Du nicht da bist?
Du musst mehr ausgehen. Ich übe derweil, wie es sich als Linkshänder lebt.
Du musst mehr ausgehen. Ich übe derweil, wie es sich als Linkshänder lebt.
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Tortur des Zusammenlebens?
caveman, 16:40h
Sowas kann man auch nur behaupten, wenn man mal wieder nicht miteinander redet. :-)
Jeder tut sich das freiwillig an und jeder kann es auch freiwillig wieder beenden. Sei es, weil man es nicht mehr aushält, weil einem das Singleleben doch besser gefällt oder weil die ganze Welt danach schreit, doch endlich wieder normal zu werden. So normal, wie die, die sich Ihr Abendbrot an der Tanke kaufen und erst nach drei Tagen merken, dass die Uhren eine Stunde zurückgestellt wurden.
Das Leben verändert sich. Ich verändere mich. Und damit auch die Punkte, über die man sich streiten kann. Oft werden Sie nichtiger und es hat gar nichts mit dem Zusammenleben zu tun, daß man sich darüber streitet, sondern mit der eigenen Person. Man erwischt sich dabei, daß man lieber anders wäre, als in diesem Moment. Geht aber nicht, weil man sich selbst im Weg steht. Der andere, der den Anlaß liefert, ist nur Mittel zum Zweck.
Das Zusammenleben ist keine Tortur. Wir sind es. Manchmal.
Jeder tut sich das freiwillig an und jeder kann es auch freiwillig wieder beenden. Sei es, weil man es nicht mehr aushält, weil einem das Singleleben doch besser gefällt oder weil die ganze Welt danach schreit, doch endlich wieder normal zu werden. So normal, wie die, die sich Ihr Abendbrot an der Tanke kaufen und erst nach drei Tagen merken, dass die Uhren eine Stunde zurückgestellt wurden.
Das Leben verändert sich. Ich verändere mich. Und damit auch die Punkte, über die man sich streiten kann. Oft werden Sie nichtiger und es hat gar nichts mit dem Zusammenleben zu tun, daß man sich darüber streitet, sondern mit der eigenen Person. Man erwischt sich dabei, daß man lieber anders wäre, als in diesem Moment. Geht aber nicht, weil man sich selbst im Weg steht. Der andere, der den Anlaß liefert, ist nur Mittel zum Zweck.
Das Zusammenleben ist keine Tortur. Wir sind es. Manchmal.
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Sonntag, 7. November 2004
zusammen leben
sputnik, 22:38h
Es gibt niemanden, der sich freiwillig der Tortur des Zusammenlebens unterziehen sollte. Jeder Mensch, der es dennoch tut, der das Wagnis eingeht, hat dafür seine eigenen Gründe, wie Liebe, gemeinsame Zeit, Glück und weniger romatische, rationale Gründe wie Geld, mangelder Wohnraum, Kinder. Der "beste" Grund allgemeinhin ist das nicht-alleine-sein. Immer jemand da der einem zuhört, der die Sorgen mit einem teilt, der für einen da ist. Die eigene Unzulänglichkeit kompensieren durch einen Anderen. Das kann zu einem Horrortrip werden. Plötzlich fallen einem Dinge auf, die man nie bemerkt hätte, wenn man nicht zusammen wohnen würde. Man streitet sich über Dinge, die nicht existent wären, wenn man getrennte Wohnungen hätte. Das alles war mir vorher bewusst und ich gehöre dennoch zu denen, die das Wagnis eingegangen sind. Bei mir gehörten sowohl die romantischen als auch die rationalen Gründe zu meinem Entscheidungsprozess. Und ich würde sagen, dass, obwohl wir gerade mal wieder nicht miteinander reden und Teller geflogen sind, wir das ganz gut hinkriegen - ziemlich gut sogar.
Und ich bin mir sicher, dass es gleich klopft und er mich fragen wird, ob wir noch ein Bier trinken gehen. Ein typisch warm-schales Berliner Bier.
Bitte!
Und ich bin mir sicher, dass es gleich klopft und er mich fragen wird, ob wir noch ein Bier trinken gehen. Ein typisch warm-schales Berliner Bier.
Bitte!
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